Viskose – was ist das für ein Material? Alles, was Sie über diesen Stoff wissen sollten

Viskose – was ist das für ein Material? Alles, was Sie über diesen Stoff wissen sollten
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Wenn heiße Sommertage zu schaffen machen, sind luftige Materialien mit kühlem Griff eine Rettung. Dazu gehört Viskose, (besonders in den USA) auch als Rayon bekannt. 

 

Viskose – was ist das?

Nach ihrer Herkunft zählt sie zu den Chemiefasern, denn sie wird aus Zellulose aus Holz hergestellt. Sie gehört zur Familie der Zellulosefasern, zu der auch Lyocell/Tencel™, Cupro und Modal zählen.

 

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Viskose als Webware und Strick – so entsteht sie

Die Zellulose für Viskose stammt meist aus Birke, Fichte oder Kiefer. Im nächsten Schritt wird die Zellulose mit konzentrierter Natronlauge (einer stark ätzenden wässrigen Lösung von Natriumhydroxid) und anschließend mit Schwefelkohlenstoff behandelt. Dabei entsteht eine Verbindung, die gelöst eine zähe Spinnlösung ergibt – ebenfalls Viskose genannt. Die Viskose wird durch die Löcher einer Spinndüse in ein Säurebad gepresst und bildet so Viskosefasern, aus denen Strick oder Webware entsteht.

 

Viskose-Stoff – Eigenschaften

Wegen ihres natürlichen Ursprungs ist Viskose ein luftdurchlässiges Material. Sie hat eine glatte, angenehme Oberfläche und einen kühlen Griff (ein Gefühl von Kühle beim Berühren) und lädt sich nicht statisch auf. In ihren Eigenschaften erinnert Viskose an Seide, deshalb wird sie als Rohstoff für deren künstliche Variante verwendet. Viskose wird auch für Satin verwendet. Hier lohnt ein Blick aufs Etikett, denn dieser Stoff wird auch aus Polyester hergestellt. Sie nimmt Feuchtigkeit gut auf und wird daher auch für Hygieneprodukte verwendet. Am häufigsten näht man aus Viskose luftige Kleider, Röcke, Strandkimonos, Blazerfutter und Blusen.

Der Nachteil von Viskose: Sie knittert stark und kann bei falschem Waschprogramm einlaufen.

 

Trotzdem ist Viskose dank ihrer hautfreundlichen Eigenschaften ein tolles Material – nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr, tagsüber und nachts. Nicht ohne Grund sind die Ansin Pyjamasaus Viskose genäht. So fühlen Sie sich auch nachts angenehm umhüllt.

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Wie wasche ich Kleidung aus Viskose?

Viskose kann, wie schon erwähnt, bei falschem Waschprogramm einlaufen. Daher die Frage, wie man Viskose wäscht, damit sie ihre Form behält. Entscheidend sind die richtige Temperatur und die Schleuderdrehzahl.

 

Waschen Sie Viskose bei 30 ℃, am besten im Schonprogramm. Die Schleuderdrehzahl sollte so niedrig wie möglich sein. Verwenden Sie für Viskose ein mildes Waschmittel. Manche Viskose-Stoffe oder -Strickwaren haben etwas andere Eigenschaften (sie können z. B. empfindlicher sein), deshalb lohnt sich vor dem Waschen immer ein Blick auf die Pflegesymbole. Mehr über die Bedeutung der Pflegesymbole lesen Sie in diesem Artikel.

 

Wie trockne ich Kleidung aus Viskose?

Viskose ist ein empfindliches Material, deshalb sollte sie nicht im Trockner getrocknet werden; stattdessen hängen Sie sie am besten senkrecht auf.

 

Viskose bügeln – wie geht das?

Da sie stark knittert, muss Viskose oft gebügelt werden. Sie ist sehr empfindlich, deshalb darf sie nicht bei hohen Temperaturen gebügelt werden – heißes Bügeln verkürzt und verformt die Fasern. Am sichersten bügeln Sie Viskose auf links, damit keine glänzenden Stellen entstehen. Ideal ist bei Viskose eine Bügeltemperatur zwischen 90 und 120 °C.

 

 

Denken Sie beim Zusammenstellen Ihrer Sommergarderobe an Viskose – dank ihrer natürlichen Eigenschaften fühlen Sie sich auch an heißen Tagen wohl. Schreiben Sie uns in die Kommentare, welche Materialien sich bei Ihnen im Sommer bewähren! Ist Viskose dabei? :)

 

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Anna Ochman, Stylistin

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God is in the detail.
Detail is Ansin.