Mode-Wörterbuch – schwierige Begriffe, die man kennen sollte!

Mode-Wörterbuch – schwierige Begriffe, die man kennen sollte!
Inhaltsverzeichnis

Neulich kam uns im Team die Idee, auf dem Blog einen Beitrag zu erstellen, der als Mode-Wörterbuchdient, also alle schwierigen Begriffe aus diesem Bereich erklärt. Zum Start hat Ania Begriffe aus der Herrenmode gesammelt, die Schwierigkeiten bereiten können. Im zweiten Teil finden Sie Begriffe aus der Sommermode, die gerade besonders aktuell sind. Viel Spaß beim Lesen!

Herrenmode – schwierige Begriffe 

Der Sommer bringt viele Feiern und Anlässe mit elegantem Dresscode. Bei der Suche nach passenden Teilen begegnen Ihnen vielleicht diese Begriffe:

  1. Brusttasche - – eine Tasche im Sakko auf Höhe der linken Brust. In die Brusttasche kommt das Einstecktuch.
  2. Knopfloch am Revers – das Loch im Revers des Sakkos.
  3. Einstecktuch – ein rechteckiges Tuch für die Brusttasche. Es ist ein Schmuckelement und sollte farblich zu Krawatte und Sakko passen, aber nicht genau dieselbe Farbe haben wie Krawatte oder Fliege. Zu formeller Kleidung empfiehlt sich ein schlichtes weißes Einstecktuch.
  4. Gehschlitze – zwei Schlitze findet man meist bei formell geschnittenen Sakkos, einer ist häufiger bei weniger formellen Sakkos. Ausnahmen sind Gehrock, Smoking und Frack, die als eleganteste Kleidung gelten.
  5. Monks – halbformelle Schuhe mit typischem Verschluss: einer Lasche mit zwei Schnallen. Wegen ihrer ungewöhnlichen Form geben Monks dem Outfit einen interessanten Akzent.
  6. Chinos – halbformelle Hosen mit schrägen Vordertaschen. Ein absolutes Must-have im Schrank jedes Mannes, denn man kann sie casual oder etwas eleganter mit Hemd und halbformellem Sakko tragen.
  7. Oxfords – ein eleganter, formeller Schuh mit geschlossener Schnürung (das Vorderblatt ist über den Seitenteilen vernäht und bedeckt den Fuß).
  8. Derbys – ein Schuh mit offener Schnürung.
  9. Budapester (Brogues) – Schuhe mit typischen Lochverzierungen. Es gibt sie als Derbys und als Oxfords.
  10. Button-down – ein informeller Hemdkragen, der mit Knöpfen befestigt wird.
  11. Haifischkragen – ein Hemdkragen mit weit gespreizten Spitzen. Männer wählen ihn für wichtige Geschäftstermine oder formelle Anlässe. Zu einem Hemd mit Haifischkragen trägt man Krawatte.
  12. Kentkragen – der beliebteste Hemdkragen, die Spitzen sind nicht so weit gespreizt wie beim Haifischkragen. Hemden mit Kentkragen sind sehr elegant und ergänzen ein Outfit mit Anzug perfekt.
  13. Popover - – ein Hemd, das nur bis zur Hälfte geknöpft und über den Kopf gezogen wird.
  14. Smart Casual – ein Stil, der elegante und Alltagskleidung verbindet; ideal im Alltag oder bei weniger formellen Anlässen.
  15. Clubkombination – eine Art Kombination aus navyblauem Sakko und grauer Hose.
  16. Kombination - – Sakko und Hose aus unterschiedlichem Stoff in unterschiedlicher Farbe.

Schwierige Begriffe der Sommermode

Zeit für den zweiten Teil unseres Wörterbuchs: Modebegriffe für den Sommer. Ania erklärt Ihnen auch einige Begriffe, denen man beim Zusammenstellen der Sommergarderobe begegnet. Los geht's!

  1. Espadrilles – Slipper aus Stoff; typisch für diese Schuhe ist das Seilgeflecht rund um die Sohle. Espadrilles gibt es nicht nur in der Damenmode, sie werden auch in der Herrenmode immer beliebter. Sie ergänzen ein Sommeroutfit mit Hemd und Bermudas perfekt.
  2. Mokassins – Leder-Slipper, meist mit leicht spitz zulaufender Kappe. Wegen ihrer festen Konstruktion etwas eleganter als Ballerinas.
  3. Mules – elegante Leder-Pantoletten, mit oder ohne Absatz, mit offener oder geschlossener Spitze.
  4. Neckholder – ein hochgeschlossener Ausschnitt am Hals, der die Schultern frei lässt.
  5. Carmen-Ausschnitt – auch „spanischer Ausschnitt“ genannt, er geht direkt in die Ärmel über und legt Schultern und oberen Rücken frei.
  6. Tanktop – ein ärmelloses Shirt mit Trägern.
  7. Palazzohose – weite Hose mit hohem Bund und weitem Bein, meist aus fließenden Materialien. Trotz des langen Beins ist sie dank des lockeren Schnitts ideal für den Sommer. Sieht toll aus mit High Heels.
  8. Culottes – sehr weite Hosen bis zur halben Wade. Aus der Ferne können sie wegen ihrer Weite einen Midirock imitieren. Sie sind sehr bequem und luftig und daher ideal bei Hitze.
  9. Bermudas – kurze Hosen bis zum Knie. Der Name stammt von der Arbeitskleidung der Fischer auf den Bermudas. Sie passen toll zu Leinenhemden und Poloshirts.
  10. Tellerrock – ausgestellter Plisseerock über dem Knie, meist aus fließenden Materialien; der polnische Name „solejka“ stammt vom französischen Wort soleil, „Sonne“. Je nach Accessoires passt er ins Büro, zur Hochzeit und in den Alltag.
  11. Hemdblusenkleid – ein Kleid im Hemdschnitt, zeitlos (in den 50er-Jahren von Brigitte Bardot populär gemacht) und vielseitig.
  12. Monokini – ein Badeanzug, der an einen Bikini erinnert, mit dem Unterschied, dass Ober- und Unterteil durch schmale Bänder verbunden sind.
  13. Tankini – ein zweiteiliger Badeanzug aus Top und Höschen.
  14. Pareo – ein Tuch aus dünnem, luftigem Stoff, meist am Strand getragen. Man kann es auf viele Arten binden.
  15. Bandeau-BH– ein trägerloser BH, ideal, wenn man keine BH-Träger zeigen möchte, z. B. unter Spaghettiträger-Tops, Neckholder oder Carmen-Ausschnitt.
  16. Aviator – eine zeitlose Sonnenbrille, entwickelt von Ray-Ban in den 30er-Jahren für Piloten. Typisch sind der dünne Metallrahmen und dunkle, oft verspiegelte Gläser in Tropfenform.
  17. Clubmaster – ebenfalls ein Kultmodell von Ray-Ban. Der obere Rahmen ist aus dickem Kunststoff, der untere Teil und der Steg aus feinem Golddraht. 
  18. Wayfarer – ein Sonnenbrillenmodell, ursprünglich von Ray-Ban für Reisende entwickelt. Die Fassung ist aus Kunststoff, die Gläser sind rechteckig mit abgerundeten Ecken. Passt am besten zu sportlichen Outfits.

Wer die Begriffe für Kleidungsstücke kennt, versteht die Unterschiede zwischen den Teilen besser und findet schneller das gesuchte Modell von Sonnenbrille, Badeanzug oder Schuhen, wenn er den passenden Begriff in die Suchmaschine eingibt. Schreiben Sie uns, ob Sie Lust auf einen weiteren Teil dieses Mode-Wörterbuchs haben!

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Anna Ochman, Stylistin


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God is in the detail.
Detail is Ansin.